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Doppelte Haushaltsführung für zusammenlebende Ehegatten – ja oder nein?

Steuernews-TV März 2019

Doppelte Haushaltsführung für zusammenlebende Ehegatten – ja oder nein?

Können auch Ehegatten, die gemeinsam mit einem Kind am Beschäftigungsort leben, eine doppelte Haushaltsführung unterhalten? Ein aktuelles Urteil des Finanzgerichts Münster bejaht dies. Was es für Ehegatten zu beachten gibt und alle weiteren Details sehen Sie in unserer Ausgabe von Steuernews-TV – Film ab!

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Doppelte Haushaltsführung für zusammenlebende Ehegatten – ja oder nein?

Ist aus beruflichen Gründen eine doppelte Haushaltsführung notwendig, können die Kosten der Zweitwohnung bis zu maximal 1.000 Euro monatlich sowie Fahrtkosten für eine einmal pro Woche durchgeführte Familienheimfahrt als Werbungskosten geltend gemacht werden. Voraussetzung ist unter anderem, dass am eigentlichen Wohnort, also nicht am Beschäftigungsort, ein eigener Hausstand geführt wird.

Das Finanzgericht Münster hat mit einem aktuellen Urteil entschieden, dass auch zusammenlebende Ehegatten mit Kind am Beschäftigungsort eine doppelte Haushaltsführung unterhalten können. Entscheidend hierfür ist, dass genügend Faktoren für die Beibehaltung des Lebensmittelpunktes im eigentlichen Wohnort sprechen. Im Streitfall befanden sich beispielsweise die Ärzte der gesamten Familie in der dortigen Umgebung. Zudem tätigten die Ehegatten nicht unerhebliche Investitionen in das Haus am eigentlichen Wohnort.

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