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Doppelte Haushaltsführung: Was zählt zu den Unterkunftskosten?

Steuernews-TV Dezember 2019

Doppelte Haushaltsführung: Was zählt zu den Unterkunftskosten?

Aufwendungen für eine Zweitwohnung am Beschäftigungsort können als Unterkunftskosten geltend gemacht werden. Kosten für Einrichtungsgegenstände und Hausrat zählen nicht zu den Unterkunftskosten. Was bedeutet das im Detail? Erfahren Sie mehr in unserer aktuellen Ausgabe von Steuernews-TV.

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Doppelte Haushaltsführung: Was zählt zu den Unterkunftskosten?

Aufwendungen im Zusammenhang mit einer Zweitwohnung am Beschäftigungsort können als sogenannte Unterkunftskosten geltend gemacht werden, und zwar höchstens 1.000,00 Euro pro Monat (§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 Einkommensteuergesetz/EStG).

Welche Aufwendungen zu diesen Unterkunftskosten zählen, wird im Gesetz nicht näher bestimmt. Der Bundesfinanzhof hat nun in einem aktuellen Urteil 4.4.2019 (VI R 18/17) Folgendes entschieden:

  • Aufwendungen für Einrichtungsgegenstände und Haushaltsartikel können mit der Nutzung der Unterkunft nicht gleichgesetzt werden, zählen daher nicht zu den Unterkunftskosten und können darüber hinaus steuerlich geltend gemacht werden.
  • Die beschränkt abziehbaren Unterkunftskosten umfassen nur die Miete, die Nebenkosten, Kosten für Kfz-Stellplätze, Kosten für Gartensondernutzung oder Ähnliches.
  • Handelt es sich bei Einrichtung und Hausrat um geringwertige Wirtschaftsgüter, können die Aufwendungen nach den allgemeinen Regeln des Steuerrechts als Werbungskosten abgesetzt werden – entweder sofort oder verteilt über die Nutzungsdauer.
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