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Doppelte Haushaltsführung: Eine Stunde Fahrtzeit ist zumutbar

Steuernews-TV August 2018

Doppelte Haushaltsführung: Eine Stunde Fahrtzeit ist zumutbar

Aufwendungen eines Arbeitnehmers für eine doppelte Haushaltsführung können als Werbungskosten geltend gemacht werden. Aber unter welchen Umständen ist die Anmietung einer Zweitwohnung überhaupt steuerlich anzuerkennen? Welche Fahrtzeiten sind zumutbar und welche nicht? Erfahren Sie alles zum Thema in der aktuellen Ausgabe von Steuernews-TV.

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Doppelte Haushaltsführung: Eine Stunde Fahrtzeit ist zumutbar

Aufwendungen eines Arbeitnehmers für eine doppelte Haushaltsführung können als Werbungskosten geltend gemacht werden. Steuerlich absetzbar sind Kosten für Unterkunft und Verpflegung bis zu 1.000 Euro im Monat sowie Aufwendungen für eine wöchentliche Familienheimfahrt. Strittig war bisher, unter welchen Umständen die Anmietung einer Zweitwohnung steuerlich anzuerkennen ist.

Der Bundesfinanzhof hat nun entschieden, dass eine Zweitwohnung nur dann notwendig und anzuerkennen ist, wenn die Fahrzeit von der Hauptwohnung mehr als eine Stunde beträgt. Ob Wohnort und erste Tätigkeitsstätte innerhalb derselben Stadt oder Gemeinde liegen, ist hierbei unbedeutend, entscheidend sind allein die Kilometeranzahl und die damit verbundene Zeit, die für die Fahrt aufgebracht werden muss.

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